
Warum Druckluft aufbereiten
Wasserlacke sind mit einem genauen Wasser-Feststoff-Verhältnis formuliert. Restfeuchte in der Druckluft verändert dieses Verhältnis beim Spritzen: dünnerer Film, Läufer, fleckig-matte Oberfläche. Bei Eiche und Kastanie aktiviert sie zudem die Gerbstoffe – braune Flecken erscheinen nach dem Trocknen.
Ein schlecht gewarteter Kompressor bringt Ölspuren in den Lack. Die Folge zeigt sich sofort: Fischaugen auf der Grundierung, schlechte Haftung des Decklacks, Ausschuss. Bei UV-Lacken ist das Problem noch kritischer, weil Öl die Aushärtung stört.
Fronten, Küchenplatten und Schrankseiten erfordern einen durchgehenden Spritzgang. Ein Druckabfall auf halber Strecke hinterlässt eine im Streiflicht sichtbare Ansatzlinie: Schleifen, Beilackieren, neuer Lackiergang. Verlorene Zeit und verlorenes Material.
Die Vorteile des Evans-Systems
Von der Handwerkswerkstatt bis zur automatisierten Linie dimensioniert Evans die Luftaufbereitung nach Kompressorleistung und Anzahl der Lackierplätze.
Vor-Ort-Besichtigung, Dimensionierung, Installation und Abnahme inklusive.
Informationen anfordern →Ein bis zwei Arbeitsplätze, Kompressor mit 200–500 l/min. Kompakte Installation, sofortiges Ergebnis.
Eigene Lackierkabine, mittlere Produktion, Wasser- und Lösemittellacke. Modulares System, dimensioniert auf den tatsächlichen Durchfluss.
Kontinuierliche Produktion, mehrere Pistolen oder Roboter parallel. Zentrale Anlage mit Durchflussüberwachung und geplanter Wartung.

Das Evans-System lässt sich mit der Lackierlinie vernetzen: Echtzeitüberwachung von Druck, Temperatur und Taupunkt, automatische Alarme und Daten für die Industrie-5.0-Steuergutschrift.
FAQ
Wasserlacke sind mit genauen Wasser-Feststoff-Verhältnissen formuliert. Schon wenig Restfeuchte in der Druckluft verändert das Verdünnungsverhältnis beim Spritzen: Der Film wird dünner, die Ergiebigkeit pro Auftrag ändert sich, und die Oberfläche kann Läufer oder fleckig-matte Stellen zeigen. Eine Evans-Anlage bringt die Luft auf den richtigen Taupunkt, sodass der Lack die Pistole genau so verlässt, wie er formuliert wurde.
Ja, teilweise. Braun-gelbe Flecken entstehen, wenn Feuchtigkeit die Gerbstoffe im Holz aktiviert und diese durch den nassen Film wandern. Trockene Luft verringert die beim Spritzen eingebrachte Wassermenge und bremst diese Wanderung. Für gerbstoffreiche Hölzer empfiehlt sich dennoch eine Isoliergrundierung – Evans wirkt auf die Luft, nicht auf die Lackformulierung.
Ja. Evans dimensioniert die Aufbereitung nach Durchfluss und Druck Ihres vorhandenen Kompressors. Die Installation erfolgt nachgeschaltet, ohne die Maschine zu ersetzen. Der Eingriff ins Druckluftnetz dauert einen Arbeitstag, ohne die Produktion anzuhalten.
Das Ergebnis zeigt sich ab dem ersten Arbeitstag. Die Luft, die die Pistole erreicht, ist bereits aufbereitet: Die Fehler gehen sofort zurück, eine Einlaufphase ist nicht nötig.
Ja. Auf automatisierten Linien ist der benötigte Durchfluss konstant, und jede Druckschwankung führt zu Schichtdickenfehlern auf jeder Platte. Evans garantiert einen stabilen Durchfluss auch bei mehreren Pistolen parallel – ohne Abfall zwischen dem ersten und letzten Teil der Charge.
Ja. Saubere, trockene Luft verringert den Düsenverschleiß und verhindert Kalkablagerungen in den Ventilen. Die Wartung der Pistolen wird planbar: weniger Notfall-Austausch, mehr Produktionskontinuität.